Wärmepumpen werden immer beliebter – Verkaufszahlen steigen 2017 erneut

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26.01.2018

Ihre Energie beziehen Wärmepumpen größtenteils direkt aus der Umwelt und sind dadurch besonders klimaschonend. Die gängigsten Wärmequellen sind dabei Luft, Erde und Grundwasser. Der Einbau von Wärmepumpen wird staatlich gefördert. So stehen jährlich rund 300 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.

Wie die vom Bundesverband Wärmepumpe veröffentlichten Absatzzahlen verdeutlichen, entscheiden sich tatsächlich immer mehr Eigenheimbesitzer für eine Wärmepumpe. So ist auch 2017 die verkaufte Stückzahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal angestiegen.

 

 

Zuwachs in allen Bereichen

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 78.000 Wärmepumpen verkauft. Den stärksten Zuwachs gab es bei den Luftwärmepumpen. Hier liegt die Absatzzahl bei 55.000 Stück, was im Vergleich zu 2016 einer Steigerung von 20% entspricht. Besonders beliebt sind weiterhin Monoblockgeräte, von denen 31.000 Exemplare verkauft wurden.

Die Absatzzahl von erdgekoppelten Systemen (inkl. Grundwasser-Wärmepumpen) ist 23.000 Stück gegenüber dem Vorjahr um 11% angestiegen. Warmwasserwärmepumpen konnten einen Zuwachs von 8% verbuchen. Hier wurden 13.500 Geräte verkauft.

 

Luftwärmepumpen sind erste Wahl

Nach wie vor entscheiden sich die meisten Käufer für eine Luftwärmepumpe. Rund 71% entscheiden sich für diese Variante. Erd- und sonstige Wärmepumpen kommen zusammen auf 29% Prozent.  

Insgesamt sind in Deutschland nun etwa 800.000 Heizungswärmepumpen verbaut.